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Zur Pfarrei Sachseln gehören neben der Pfarr- und Wallfahrtskirche noch zehn öffentlich zugängliche Kapellen. Sie sind zugleich auch Kulturdenkmäler, entstanden doch sieben von ihnen ursprünglich in den 160 Jahren zwischen 1468 und 1628 im Spätmittelalter. Die jüngsten drei Kapellen stammen aus dem 18./19. Jahrhundert.

Die Kirchen und Kapellen sind nicht im Eigentum der erst 1970 gegründeten Kirchgemeinde, sondern gehören den Stiftungen, die sie erbaut haben. Die Kirchgemeinde trägt aber den Unterhalt mit und der Kirchgemeinderat ist zugleich Stiftungsrat dieser Stiftungen.

Bilder siehe Fotoalbum


Pfarr- und Wallfahrtskirche
Patron St. Theodul. – 1234 erstmals erwähnt; 1459 vergrössert. Der unterste Teil des freistehenden Turmes reicht noch bis in diese Zeit zurück. – Nach der Seligsprechung von Bruder Klaus wurde mit dem wachsenden Pilgerstrom 1672-1684 die heutige Kirche erbaut und am 7. Oktober 1684 geweiht. Seit 1679 beherbergt sie das Grab von Bruder Klaus. – 1974-1976 Gesamtrestauration.
Spendenkonto Wallfahrtskirche Sachseln:
Postkonto 60-21900-6. IBAN CH90 0900 0000 6002 1900 6.

Grabkapelle
Patron St. Benedikt. – Um 1600 als Anbau an die alte Kirche um die erste Grabstätte von Bruder Klaus erbaut; 1603 geweiht. – 1878 mit dem 1703 angebauten Beinhaus zum heutigen Raum verschmolzen. – Renovation 2010.

Kapelle Edisried
Patron St. Josef. – Eine erste Kapelle wurde im Weiler Edisried um 1592 erbaut. 1751/52 Bau der heutigen Kapelle, die am 8. September 1753 geweiht wurde. – 2003 Innen- und Aussenrenovation.

Kapelle Ewil
Patronin St. Apollonia. – 1593 wurde erstmals eine Kapelle im Weiler Ewil erwähnt. Die heutige Kapelle wurde 1746 erbaut, 1747 eingesegnet und 1768 geweiht. – 1990 Gesamtrenovation.

St. Katharina-Kapelle
Patronin St. Katharina. – 1626/28 entstanden. Die Kapelle am Pilgerweg von Sachseln ins Flüeli besitzt einen reichgeschnitzten Holzaltar im Stil der Spätrenaissance. – 2002 Aussenrenovation.

Lourdeskapelle
1891 an Stelle des früheren "Liechttägelkäppeli" erbaut und am 21. November 1891 geweiht. – Im Chorraum der Kapelle am Pilgerweg von Sachseln ins Flüeli befindet sich eine Lourdesgrotte mit der Marienerscheinung von Lourdes. - 1988 innen und 1997 aussen renoviert.

Flüeli-Kapelle
Patron St. Karl Borromäus. – 1614-1618 erbaut; geweiht am 16. Oktober 1618. Die Kapelle oben auf dem Flüeli-Felsen dient als Gotteshaus für den Aussenbezirk Flüeli-Ranft und die Pilger. – 1980/81 Gesamtrenovation.

Feierplatz Flüeli
Platz für Gottesdienste und Feiern. 1947 zur Heiligsprechung von Bruder Klaus am Fuss der Flüeli-Kapelle eingerichtet. Bronzefigur des segnenden Bruder Klaus von Albert Wider.

Obere Ranftkapelle
1468 mit der Einsiedlerzelle von Bruder Klaus erbaut. Am 27. April 1469 zu Ehren der Mutter Gottes, der Büsserin Maria Magdalena, des hl. Kreuzes und der 10'000 Ritter geweiht. – Neubau 1693; am 26. Oktober 1701 geweiht. – 1986/87 restauriert.

Untere Ranftkapelle
Gleiche Patrone wie die obere Ranftkapelle. Wegen des wachsenden Pilgerstroms ab 1501 gebaut; am 22. Juli 1504 geweiht. – 1985/86 und 2007 restauriert.

Chlisterli-Kapelle
Bergkapelle auf der Alp, wohin sich Bruder Klaus 1467 vor der Niederlassung im Ranft zurückgezogen hatte. – Erbaut im 18. Jahrhundert; 1949 Türmchen mit Glocke angebracht.

Älggi-Kapelle
Patronin St. Anna. – 1820/21 auf der Älggi-Alp erbaut; 1821 geweiht. – 1970-72 renoviert.


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